Sascha Buchbinder

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Warum es keinen Spass macht, deutsch zu sein

Unsere Nachbarn haben allen Grund zum Feiern: 60 Jahre Demokratie, 20 Jahre Mauerfall, 2000 Jahre Hermann-Schlacht. Und trotzdem ist das Deutschsein den Deutschen noch immer ein Graus.

Wenn einer 60 wird, den 20. Hochzeitstag feiert und trotzdem das brüchige Selbstbewusstsein eines Teenagers hat – er wäre ein klarer Fall für die Psychocouch. Was aber, wenn die Beschreibung nicht auf einen Einzelnen zutrifft, sondern auf ein ganzes Volk? Am 23. Mai feiert Deutschland Geburtstag: 60 Jahre Grundgesetz, 60 Jahre demokratische Ordnung. Hinzu kommt der 20. Jahrestag des Mauerfalls, eine Art Hochzeitstag der beiden Deutschland, am 9. November. Anlass zur Freude, möchte man meinen. Aber es gibt ein Problem: Den Deutschen ist das Deutschsein ein Graus.
Martin Walser machts vor. Ein Verhalten: weltfremd, dumm, borniert? «Deutsch bis ins Mark». Der Schriftstellermeint, seine Landsleute seien moralinsaure Gutmenschen. Einzig die Deutschen glaubten, dass die Wirtschaft ohne Schmiergeld funktioniere. Die Empörung über korrupte Manager, die das Land seit Monaten beschäftigt, geisselt er deshalb als «deutsch, deutsch bis ins Mark». Und Walser ist nicht allein. Es gibt keine andere Gesellschaft, die den Namen ihrer Nation so systematisch dazu verwendet, etwas schlecht zu machen. Je dümmer, desto deutscher. Typisch deutsch? Die überbordende Bürokratie. Den Deutschen im Blut? Das Jammern, der Neid. Deutsch bis ins Mark? Dieser selbstzerstörerische Moralismus. Die Steigerungsformen variieren, doch die Stossrichtung steht fest: Deutschsein ist eine Last. All die neckischen Nationalfähnchen während des Fussball-Sommermärchens 2006 – ein Party-Accessoire, mehr nicht.
Das Selbstbild unserer Nachbarn ist ein Zerrbild. «Erst durch die Geschichte wird ein Volk sich seiner selbst vollständig bewusst», wusste Arthur Schopenhauer. Aber wenn die Deutschen in die Geschichtsbücher blicken, um sich in diesem Spiegel selbst zu erkennen, dann verliert sich ihr Blick im schwarzen Rauch der Öfen von Buchenwald, Auschwitz. Und hinter dem Rauch gähnt Leere. Denn es ist nicht allein die Erinnerung an die Schuld der Nazi-Verbrechen, die einem normalen Selbstbewusstsein im Weg steht. Die deutsche Nation hatte schon vor 1933 keinen verlässlichen Begriff ihrer selbst. Die Kaiser taugten nicht als Kristallisationspunkt einer bürgerlich-demokratischen Identität, und an gesamtdeutschen historischen Mythen herrscht bestürzender Mangel.Eine einzige, geeignete Heldenfigur gäbe es: Hermann der Cherusker. 2000 Jahre Hermann-Schlacht könnte Deutschland dieses Jahr feiern. Im Jahre 9 besiegte Hermann im Teutoburger Wald ein römisches Heer. Er könnte also als der allererste Deutsche, als Freiheitskämpfer gelten. Ihm zu Ehren ragt schon seit 1875 bei Detmold ein riesenhaftes Standbild in den Himmel. Doch der Aufwand war umsonst: Das Denkmal wurde mitten im Kulturkampf enthüllt. Es war eine Kampfansage gegen Rom und damit auch gegen die Katholiken im eigenen Land – ein antikatholischer Hermann jedoch taugt nicht zum Vorbild aller Deutschen.

Heimatlose Geschichte

«Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.» Heinrich Heine, 1844. Das Sehnen nach dem deutschen Staat sollte ihm noch lange den Schlaf rauben. Spät erst fand Deutschland zur Nationalstaatlichkeit, später noch zur bürgerlichen Demokratie und nie zu einem Selbstbewusstsein mit einem verlässlichen Kristallisationspunkt für ein bürgerliches Selbstbewusstsein. Eine Figur wie Arnold Winkelried, ein Bürger, der sich laut Sage für die Freiheit, die Gemeinschaft geopfert hätte? Eine bäuerliche Vorkämpferin für Unabhängigkeit wie Jeanne d’Arc? Gibt es nicht. Die Geschichte Wilhelm Tells inspirierte Friedrich Schiller zu einem Epos, mit dem er den Schweizern ihren Nationalhelden schenkte. Das Ansinnen, ein Drama über Friedrich den Grossen zu schreiben, lehnte Schiller dagegen ab: Er könne «diesen Charakter nicht lieb gewinnen.» Schiller liebte Freiheitshelden, keine Monarchen. Mit deutscher Geschichte wurde er nicht froh.
Berlin verkörpert diese historische Identitätslosigkeit beispielhaft. Die Spuren der Geschichte sind in der Stadt unübersehbar: die Markierung des Mauerverlaufs, die Siegessäule, die Ruine der Gedächtniskirche. Dennoch gibt es keinen Ort nationaler Besinnung. Am ehesten das BrandenburgerTor. Aber die Geschichte des Tores, die Verbundenheit mit dem preussischen Militarismus, die Erinnerung an die Feier der Nazi-Machtergreifung trüben das Bild vom Tor der Freiheit, dem Symbol der Wiedervereinigung. Im Alltag zeigt sich: Das Brandenburger Tor ist kein nationaler Weiheort. Das Tor ist eine Event Location. Die deutsche Nationalelf feiert hier die Spassgesellschaft, indem sie den Komiker Oliver Pocher mit Bier übergiesst. Jeder potente Sponsor darf das Tor als Sinnbild der Party-Metropole mit seinen Plakaten behängen,wenn nur Bier fliesst und die Kasse stimmt. Die deutsche Geschichte hat keinen Ort. Sie ist heimatlos.
Das ist kein rein akademisches Problem. Deutschland hat zwar eine bewegte Geschichte. Doch eine Geschichte, in der sich die Deutschen im Sinne Schopenhauers erkennen könnten, fehlt. Keine Nation verfügt über eine gottgegebene Identität. Vielmehr sind die Nationen eine Erfindung der Neuzeit. Sie mussten politisch geschaffen werden. Auch der Bevölkerung musste vermittelt werden, dass eine bestimmte Nation die ihre sei. Der italienische Schriftsteller und Politiker Massimo d’Azeglio resümierte dies treffend, als er 1861 feststellte: Italien sei erschaffen, jetzt müssten noch die Italiener geschaffen werden. In Deutschland ist das nie wirklichgelungen. Norbert Elias diagnostizierte deshalb in seinen «Studien über die Deutschen», dass den Bundesbürgern «der Zement des Empfindens einer gemeinsamen Identität, wenn man von dem gebrechlichen Stolz auf das ‹Wirtschaftswunder› absieht, so gut wie völlig fehlt». 60 Jahre Grundgesetz hin, 20 Jahre Mauerfall her: Noch immer macht sich Unbehagen breit, wo bei anderen Nationen emotionale Nestwärme lockt. Mehr noch: Im Wind der Globalisierung flackert selbst dieses Flämmchen, der genuin westdeutsche Stolz auf das Wirtschaftswunder, verdächtig.
Die Erzählung vom Wirtschaftswunder ist die einzige Geschichte, die den Deutschen etwas Stolz auf ihre Gemeinschaft vermittelt. Die harte D-Mark ist dabei Sinnbild für Sicherheit und Wohlstand. Eine Generation, die die Hyperinflation der Zwischenkriegsjahre erlebt hatte, liebte die D-Mark als Versprechen auf Schutz vor Armut und gab diese Erfahrung in der Familie weiter. Bis heute ergeben alle Umfragen zuverlässig: Eine Mehrheit will die D-Mark zurück; als Schweizer kann man in Deutschland nirgendwohin, ohne dass einem Wildfremde dazu gratulieren, dass die Schweiz nicht zum Euro-Raum gehört.
Dabei war die Einführung der heute verklärten D-Mark sowie der sozialen Marktwirtschaft paradoxerweise ein gnadenloser Liberalisierungsschritt. 1948 wagte Ludwig Erhard einen Kurswechsel. Nach Jahren des Mangels und der Zuteilungswirtschaft wurden die Preise weitgehend freigegeben. Die neue Währung bedeutete einen brutalen Kapitalschnitt: Die Sparer verloren 93,5 Prozent ihrer Guthaben. Doch zugleich tauchten in den Läden plötzlich wieder Waren aufTöpfe, Butter, Kleidung – was zuvor gehortet oder nur auf dem Schwarzmarkt erhältlich war, konnte man mit der neuen Mark endlich kaufen. Die Menschen erspähten in den wieder vollen Schaufenstern das Versprechen auf ein besseres Leben.

Reformen als Kränkung

Heute würde man von einem neoliberalen Schockprogramm reden. Doch der erste Wirtschaftsminister und spätere Kanzler Erhard versah seine Politik klugerweise mit der Bezeichnung: soziale Marktwirtschaft. Der Erfolg tat ein Übriges, und so ist noch immer der Begriff soziale Marktwirtschaft die Kurzform der Erzählung, wie die Nachkriegsgesellschaft den Mangel hinter sich liess. Die Hungrigen, die Fensterkitt frassen, gelangten zu Wohlstand, zum Toast Hawaii, fanden zur Überflussgesellschaft der weiss gedeckten Tische mit Schälchen voll Himalaja-Salz. Erhards Programm kurbelte die Wirtschaft an, war die Initialzündung für das sogenannte Wirtschaftswunder. Zugleich wurde der Sozialstaat immer üppiger ausgebaut. «Wohlstand für alle!» lautet das Versprechen, das sich vor den Kriegsruinen leuchtend abhob. Deutschland machte Schluss mit der Droge Nationalismus, dem die Gesellschaft so fatal verfallen war und begnügte sich mit dem Stolz auf seine wirtschaftliche Tüchtigkeit.
Der VW Käfer, der läuft und läuft und läuft, ist eine Ikone dieser Ära. Noch heute bedient sich Bundespräsident Horst Köhler aus diesem Fundus, beschwört den soliden Käfer, wenn er seinen Landsleuten Mut machen will. Köhler macht exemplarisch den Magnetismus deutlich, der noch immer vom Begriff soziale Marktwirtschaft ausgeht. Angetreten war der Präsident als radikaler Reformer, als einer, der bekannte, dass ihm die deutschen Diskussionen – durch seine Jahre in London und Washington – fremd geworden seien. «Die Deutschen unterschätzen immer noch, welche Bewährungsprobe auf sie zukommt: Wettbewerbsdruck durch Globalisierung plus Erweiterung der Europäischen Union», dräute Köhler 2004. Inzwischen hat der ehemalige Direktor des Weltwährungsfonds wieder zum deutschen Mainstream zurückgefunden und mahnt: «Demokratie und Marktwirtschaft haben dieselbe Wurzel – Freiheit. Aber wir wollen die Tyrannei des Marktes so wenig wie die Tyrannei der Mehrheit. Darum schreibt die soziale Marktwirtschaft viele Institutionen und Regeln vor, die den Markt bändigen.»
Die soziale Marktwirtschaft als Kristallisationspunkt deutscher Identität unterscheidet sich in ihrer bodenständigenSpiessbürgerlichkeit wohltuend von den oft blutrünstigen Gründungslegenden anderer Nationen. Aber für Nationalgeschichte gilt die Regel: Je weiter zurück ein Ursprung reicht, desto grösser der Stolz, desto stabiler die Legende.
Niemand käme auf die Idee, den 1. August abzuschaffen, nur weil Historiker feststellten, dass es im 13. Jahrhundert weder Wilhelm Tell noch die Verschwörung auf dem Rütli gab. Aber wenn Deutschland unter Massenarbeitslosigkeit leidet, der Sozialstaat gefährdet ist, sich die Schere zwischen Arm und Reich öffnet, dann erleben die Deutschen die sozialen Versprechen dieser Marktwirtschaft ganz real als widerlegt. Inzwischen glauben nur noch 28 Prozent der Bevölkerung, dass die soziale Marktwirtschaft funktioniert und dass die Einkommen im Land gerecht verteilt sind.

Mit Genugtuung in die Krise

Die Notwendigkeit von Reformen des Sozialstaats, die Tatsache, dass Frühverrentung und unbegrenztes Arbeitslosengeld nicht mehr finanzierbar sind – den Deutschen bescherte das nicht bloss einen Verlust an sozialer Sicherheit, diese Politik bedeutete zusätzlich eine narzisstische Kränkung. Die Reformen von Gerhard Schröders «Agenda 2010» unterspülten das Fundament, auf dem die brüchige, kollektive Identität fusste. Wenn dann auch noch Politik und Medien warnten, die Deutschen seien satt und bequem geworden, dann erklärten sie, dass das Einzige, worauf diese Gesellschaft einen bescheidenen Stolz hegte, eine Fata Morgana war. Was hiess denn nach der Agenda-Politik noch «deutsch»? Etwa doch bloss eine Attitüde: weltfremd, dumm, borniert?
Ins 21. Jahrhundert gelangte die deutsche Gesellschaft deshalb mit einem regelrechten Fehlstart. Kalt und schal geworden war der Taumel der frühen Neunzigerjahre, die Freude über die Wiedervereinigung. Während weltweit der Wirtschaftsmotor brummte, geriet Deutschland ins Hintertreffen. Irritiert vernahmen die Deutschen, dass die Amerikaner beim Stichwort Deutschland nicht mehr an Schwarzwalduhren, Mercedes und «made in Germany» dachten, sondern an die «German Angst», dass sie die Verzagtheit der Alt-Europäer verspotteten – während der angloamerikanische Kasino-Kapitalismus die Welt eroberte. Zugleich öffnete sich in Deutschland die Schere zwischen oben und unten unaufhaltsam. Beides – mangelnde gesamtwirtschaftliche Leistungsbilanzen und zunehmende soziale Ungleichheit – verletzten das fragile Selbstwertgefühl. Wenn der Markt keinen sozialen Ausgleich mehr zuliess, weil er global entfesselt war, der Staat entmachtet schien, dann war 1989 nicht bloss der Kommunismus, sondern auch die soziale Marktwirtschaft gescheitert.
Doch dann kam der Sommer 2008 und mit ihm die weltweite Finanzkrise. Die Reaktionen darauf sind ganz eigentümlich. Finanzminister Peer Steinbrück warnt die Menschen im Duktus der 9/11-Rhetorik: Nichts wird mehr so sein wie früher. Wirtschaftsminister Michael Glos tönt apokalyptisch: «Wenn der Himmel runterfällt, sind alle Spatzen tot.» Doch ausgerechnet jetzt, da Politiker Angst verbreiten, die Menschen Grund zur Sorge hätten, ist von «German Angst» keine Spur. Stattdessen jubelt der Einzelhandel: Nie klingelten die Kassen schöner als im vergangenen Weihnachtsgeschäft.
Deutschland befindet sich in einer Rezession, die Wirtschaftsprognosen sagen für 2009 eine dramatische Talfahrt und massiven Stellenabbau voraus. Aber im Alltag herrscht Heiterkeit. Wenn es eine spezifisch deutsche Haltung zur Weltwirtschaftskrise gibt, dann die einer stillen Genugtuung. Sorgen bereitet nicht der Blick in die Zukunft. Der ängstigende Fluchtpunkt der deutschen Perspektive liegt vielmehr noch einmal in der Vergangenheit: in Elendsfotos von 1929. Weil 1929 in Deutschland nicht nur als Chiffre für die Grosse Depression steht, sondern als Nucleus für 1933, die Machtergreifung der Nazis, das Ende der Demokratie. Anders ausgedrückt: Die Weltwirtschaftskrise ist im gesellschaftlichen Gedächtnis Chiffre für das schlimmstmögliche eigene Versagen. Noch immer misstrauen viele Deutsche der demokratischen Verlässlichkeit ihrer Landsleute. «Weimarer Verhältnisse!» raunen bereits die Kommentatoren von «Frankfurter Allgemeine Zeitung» bis «Financial Times Deutschland».
Dabei loten Demoskopen schon in normalen Zeiten stets misstrauisch die Abgründe der deutschen Seele aus. Regelmässig werden die Bürger befragt: Nun sag, wie hast dus mit der Demokratie? Regelmässig schlagen die Medien Alarm: Die Mehrheit zweifelt an der Demokratie! Tatsächlich zeigten sich beispielsweise 2008 nur 44 Prozent zufrieden damit. Aber man muss schon paranoid veranlagt sein, um solche Zahlen als Gefahr für die Demokratie und nicht als Kritik am politischen Alltag zu verstehen. Zudem: RechtspopulistischeParteien konnten in den letzten Jahren in Frankreich, Österreich, Dänemark – fast in ganz West- und Osteuropa Erfolge erzielen. Bloss in Deutschland kommen die Rechten kaum vom Fleck: Auf Bundesebene spielten Republikaner, DVU und NPD nie eine Rolle; bei den letzten Wahlen erhielten sie gerade mal 2,2 Prozent der Stimmen. Nichts, wirklich nichts spricht dafür, dass Deutschland tatsächlich noch einmal die Demokratie dem Faschismus opfern könnte.
Aber das Misstrauen braucht keinen Grund, bloss einen Anlass. Noch bis im Sommer 2008 war es normal, dass das fiebrige deutsche Selbstbewusstsein unablässig zwischen quälerischen Selbstzweifeln und Triumphalismus schwankte –gar beides verband, in der Feststellung: Die Deutschen sind Weltmeister im Klagen. Dann kam die Pleite von Lehman Brothers, die weltweite Finanzkrise. Real ist die Krise ein Problem. Aber mental wirkt sie für die deutsche Gesellschaftwie ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk. Die Wochenzeitung«Die Zeit» rief triumphierend «das Ende des kalten Jahrzehnts» aus. Mit Genugtuung verfolgt Deutschland, wie der angelsächsische Kasino-Kapitalismus, dessen Dynamik die soziale Marktwirtschaft so schrecklich alt hatte aussehen lassen, kollabiert. Die narzisstische Kränkung, welche die aufgezwungenen Marktliberalisierungen der letzten Jahre bedeutete? Überwunden! Eine neue Zeit bricht an, verspricht Angela Merkel. Eine Zeit, in der die Welt am deutschen Wesen genesen soll. Deutschlands soziale Marktwirtschaft, so Merkel, sei die Blaupause für eine neue, weltweite verbindliche Finanzordnung. Ob das tatsächlich so kommt? Egal. Allein, dass sich die Welt für das deutsche Modell interessieren könnte, ist eine Extra-Streicheleinheit für die gebeutelte deutsche Seele. Gerade rechtzeitig zum Geburtstag.

© Sascha Buchbinder für «DAS MAGAZIN»

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